Mexikanischer Totenkult, Colts und wilde Prints bei Lena Hoschek

 

Mein Auftakt für die Modewoche begann gestern mit einem Krimi. Mein Offline Leben hatte mich so geschafft, dass manche Infos tatsächlich an mir vorbeischrammten. Bei wichtigen Infos, wie z.B. der Standort des Fashion Week Zeltes ist das eher schlecht und ich muss zugeben, meine Organisation ließ in diesem Punkt wirklich zu Wünschen übrig. Ich merkte erst kurz vorher per Facebook, dass das Zelt diese Saison am Großen Stern steht.  Selbstverständlich war ich spät dran und diese Info brachte mir Schweißperlen auf die Stirn. Noch 15 min bis zur Show und ich stand am Brandenburger Tor. Langsam wurde es stressig, aber es gibt ja Taxen. Leider nicht, wenn man sie wirklich braucht, vor dem Hotel Adlon gab es weit und breit kein Taxi. Ich fing an zu rennen und steuerte schließlich in purer Verzweiflung eine Fahrradrikscha an. Der Junge war meine Rettung und ich schaffte es in sieben Minuten zum Fashion Week Zelt, aber der Eingang war auf der anderen Seite. Oh Nein, ich verpasse die Show. Panik. Ich rannte los (so sportlich war ich im ganzen Jahr noch nicht unterwegs) und hatte Glück. Die Show hatte Verspätung und ich hab nix verpasst. Rückblickend hätte ich mich wohl schwarz geärgert, denn Lena Hoschek hat mal wieder allen bewiesen, wie talentiert und vielseitig sie ist.

Das Zelt war gut gefüllt und auch der ein oder andere Promi wie Rolfe Scheider oder Alina von Frida Gold saßen in der Front Row. Colts, wild Prints mit  Querstreifen und mexikanisches Flair sprühten über den Runway. Herrschende Grundfarben waren Schwarz und Weiß in Kombination mit Pastel- und Rot/Orangetönen. Bei den Schnitten blieb sich Lena treu und zeigte schwingende Faltenröcke, körperbetonte Kleider und eng anliegende 3/4 Hosen   mit hoher Taille. Verspielte Volanteinsätze und aufwendige Spitzendetails veredelten die Looks der Models. Passend und absolutes Highlight mit Wow Effekt war das Make Up der Models. In Anlehnung an den Totenkult in Mexiko mit zugenähten Mündern, weißer Haut und Ornamenten wirkten die Models ehrfürchtig und düster. Man hielt inne und war beeindruckt, denn Make Up und Looks funktionierten sensationell. Danke an Lena für dieses Highlight und den gelungen Auftakt.

Meine Top 3 Looks

 eure angie

 

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3 Kommentare für “Mexikanischer Totenkult, Colts und wilde Prints bei Lena Hoschek”

  1. Dani
    5. Juli 2012 at 19:51 #

    Das erste und dritte Outfit ist ja der Hammer!

Trackbacks/Pingbacks

  1. Pink Apple bitte! Dressed in Lena Hoschek › modeverliebt.net - 28. August 2013

    […] im SALE bei Lena Hoschek diesen Monat nicht widerstehen und habe eingekauft. Seit der fulminanten Show auf der Fashion Week letzten Sommer in Berlin hatte ich diese Kollektion im Kopf und war von der Vielfalt und […]

  2. Dünne Models und wenig WOW bei Lena Hoschek › modeverliebt.net - 20. Januar 2014

    […] bin ich bekennender Fan der Sommerkollektion 2013 im Mexico Stil und auch die letzte Herbst/Winter Kollektion “Russian Rose” mit anmutigen, russischen […]

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